Cannabis im Maisfeld

Einen spannenden Fund machte ein Jagdpächter in Altomünster im Landkreis Dachau. Versteckt zwischen hohem Mais wuchsen Cannabis Pflanzen. Schon Ende September wunderte er sich über das leuchtende Grün zwischen den Maispflanzen. Seine Anfrage beim Pächter des Feldes führte nicht weiter. Doch dieser verständigte die Polizei.

Die Beamten der Kriminalpolizei ernteten zu ihrer Überraschung 190 Cannabis Pflanzen. Vereinzelt waren die Hanf Pflanzen auf einer Strecke von 300 Metern zwischen den Mais gesetzt.
Nun gab es körperliche Arbeit für des Bürgers Freund und Helfer. Alle Pflanzen wurden von ihnen eigenhändig abgeschnitten. Unterstützt wurden sie von Kollegen aus der Polizeiinspektion Dachau. Dann brauchte man Fahrzeuge mit Anhängern für den Abtransport. 420 kg wog die Ladung.
Da man noch nicht weiß, wer sich hier illegal betätigt hat, müssen die Einzelheiten genau festgehalten werden, falls es zu einer Anklage kommt.
In einer Halle der Bereitschaftspolizei wurden die Cannabis Pflanzen getrocknet. Übrig blieben 60 kg Marihuana, das jetzt bei der Kripo Fürstenfeldbruck lagert. Diese Menge ist selbst für die Drogenfahnder überraschend. Der Wert des Fundes bewegt sich im 5 stelligen Bereich!

Es gibt weitere Untersuchungen um das Ausmaß der Straftat zu ermitteln. Vorläufig gibt es keine Hinweise auf den Täter und die Kripo hofft auf die Mithilfe der Bevölkerung.

In Deutschland ist der Anbau, Handel, Besitz und Kauf von Cannabis Produkten nach § 29 verboten. Wenn es dabei allerdings um Eigenverbrauch geht, sind sehr kleine Mengen straffrei.
Ganz anders wird das Problem in Holland gehandhabt. Dort bekommt man in den „Coffeeshops“ bis zu 5 g pro Person. Damit will die Regierung den illegalen Handel verhindern.
In den letzten Jahren gab es dadurch in den Niederlanden weniger Drogentote und neugierige Bürger werden vom kriminellen Schwarzmarkt ferngehalten.


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