Radon Gas im Keller

Ein gesundheitsschädliches Gas kommt auch bei uns natürlich im Boden vor. Das neue Strahlenschutzgesetz, das bis zum Jahresende schrittweise umgesetzt werden soll, verlangt Schutz vor diesem Gas. Es steht unter dem Verdacht, Lungenkrebs zu verursachen. Es kann durch kleine Ritzen,Fugen und Spalten aus dem Boden seinen Weg in Wohnräume finden.

Aufgabe des Bauherrn und Eigentümer ist es, dafür Sorge zu tragen, dass es sich in Grenzen hält. 300 Becquerel im Kubikmeter Raumluft sind zulässig. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rät schon ab einem Wert von 100 Becquerel aktiv zu werden.

Da das Gas schwerer ist als Luft, sammelt es sich im Keller an. Deshalb raten Berater des Verbandes den Bauherren bei Neubauten metallkaschierte Abdichtungsbahnen zu verwenden. Damit kann man das .Eindringen des Gases in den Keller verhindern. Ein Bodengutachten sollte im Vorfeld darüber aufklären, ob eine Belastung besteht, denn dies kann bei jedem Grundstück anders sein. Die Messungen kann ein Haus- oder Grundstücksbesitzer selber machen. Das BfS gibt dazu im Internet Tipps zu Geräten und Methoden.

Kritisch kann dies in Häusern ohne Keller oder in bewohnten Kellern sein. Ein erstes Hilfsmittel ist gutes Lüften. Lagert man Getränkeflaschen im Keller, muss man sich aber nicht sorgen, dass das Gas in sie eindringen könnte.

Beunruhigend ist allerdings der Krebsatlas. Da kann man feststellen, dass Orte wie Winnipeg im kanadischen Manitoba ein roter Fleck auf diesem Atlas sind. Hier befindet sich an mehreren Stellen viel Radon im Boden.
Da die meisten Häuser aus Holz gebaut sind und eine Luft forcierte Heizung haben, gelangt das Gas in die Wohnräume. Die Luft für die Heizung wird im Keller angesogen und dann nach oben in der Wohnung geblasen.
Vielleicht ist das der Grund für die dortige hohe Krebsrate.


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