Obamas letzter Besuch als Präsident in Deutschland

Zum letzten Mal besucht Barack Obama als Präsident der Vereinigten Staaten Deutschland. Hier hat er viele Sympathisanten. Viele Deutsche waren von der Wahl dieses Präsidenten begeistert und setzten hohe Erwartungen in seine Regierungszeit! Eine große Anzahl von Amerikanern würde sich eine weitere Amtszeit Obamas wünschen. Doch die Verfassung der USA schreibt vor, dass ein Präsident nur 8 Jahre lang im Weißen Haus leben und arbeiten darf.
Obamas Pläne und politischen Vorstellungen ließen sich bedauerlicher Weise nicht alle realisieren. Immer wieder machten ihm die Republikaner einen Strich durch die Rechnung. Von der Krankenversicherung für alle, an der vor ihm schon Hillary Clinton gescheitert war, konnte er nur einen Teilbereich verwirklichen. Sein Motto: „Träume von der Welt, wie du sie dir wünschst“ half ihm wohl, die vielen Niederlagen auszuhalten.
Und doch gibt es positive Entwicklungen. Die Arbeitslosigkeit im Lande ist niedriger als vor der Finanzkrise, die Gehälter steigen und neun von zehn Amerikanern sind krankenversichert. Das Bildungswesen hat sich verbessert, mehr Jugendliche machen einen Highschool Abschluss. Homosexuelle Ehen sind seit einiger Zeit legalisiert. Die Kriminalität ist angeblich zurückgegangen. Trotzdem erfahren wir aus den Medien immer wieder von Attentaten und Amokläufen und Konflikten zwischen der Polizei und Farbigen. Dieses Problem gärt nach wie vor im Lande trotz Obamas Anstrengungen für Frieden zwischen Schwarzen und Weißen.
In einem sind sich aber auch die Kritiker einig: Der scheidende Präsident hat seine Aufgaben mit verlässlicher Würde getragen, charakterlich halten ihn viele für den integersten Menschen, der je im Weißen Haus amtiert hat!


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