Frieden auf Erden

Ja, der Frieden auf Erden wird mehrfach durch unterschiedliche religiöse Vorstellungen zerstört! Einen wichtigen Beitrag zu mehr Toleranz gegenüber anders Denkenden kann der Religionsunterricht leisten.
In Baden-Württemberg und Niedersachsen geht man da neue Wege: Da es immer mehr Kinder ohne religiöse Bekenntnisse gibt, aber viele muslimische Schülerinnen und Schüler, hat man den Religionsunterricht verändert. Es wird nicht mehr nach Konfessionen getrennt, sondern alle Kinder werden zusammen unterrichtet. Da werden Fragen über den Tod, das Ewige Leben oder die Schöpfung diskutiert, und wie der Islam oder das Christentum dazu stehen.-Es entsteht ein Dialog unter den Beteiligten, ein Nachdenken über das Gemeinsame und die Unterschiede. So kann man Vorurteile schon im Kindesalter ausräumen!
Die Augsburger Professorin Elisabeth Neurath hat eine Lernwerkstatt für religiöse Bildung ins Leben gerufen. Sie meint, dass die Angst vor dem Islam oft eine irrationale ist, die fundamentalistische Entgleisungen generell für den Islam hält. Aber gerade in Deutschland sind Institute entstanden, die versuchen einen reformfähigen Islam auszubilden.
Ein institutionalisierter islamisch/christlicher Religionsunterricht würde bedeuten, dass muslimische, christliche und konfessionslose Kinder und Jugendliche sich über religiöse Themen austauschen können.So würde man Vorurteilen entgegen wirken.
Dazu müsste sich aber auch die Ausbildung der Lehrer/innen an den Hochschulen ändern. Interreligiöse Angebote und Fortbildungen sind dazu notwendig.
Für den sozialen Frieden muss Pluralismus und Demokratiefähigkeit den Schülerinnen und Schülern vermittelt werden!


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