Die Sorgen der muslimischen Gemeinden in Deutschland

Die muslimischen Gemeinden machen sich Sorgen, dass man die Glaubensvorstellungen der ISIS und der Saudi Arabischen Wahhabisten mit den ihren gleich setzt. Sie versuchen mit Info-Veranstaltungen und Diskussionsrunden gegenzusteuern.
Das Schlagwort ist „Liebe für alle, Hass für keinen“! Besonders die Ahmadya Gemeinden verbreiten Schriften des Propheten, in welchen sie darauf hinweisen, dass ihre Religion eine friedliche ist. Sie betonen die gleichen Rechte der Frauen. Deren Aufgabe ist es, zusammen mit ihrem Ehemann die Kinder zu erziehen. Aber islamische Frauen betätigen sich auch als Rechtsanwältinnen, Ärztinnen, Kauffrauen, Wissenschaftlerinnen und Lehrerinnen.
Mit großer Sorge beobachten die Muslime die Entwicklung der salonfähig werdenden anti-islamischen Ressentiments in der Bevölkerung. Sie möchten einer Spaltung der Gesellschaft durch einen interreligiösen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern begegnen. Sie berufen sich auf die Aussagen des Koran (Sure 41, Vers 35) „Gut und Böse sind nicht gleich. Wehre (das Böse)mit dem ab, was das Beste ist. Und siehe, wenn Feindschaft zwischen dir und einem anderen war, so wird der wie ein warmherziger Freund werden!“
Die Gemeinden wehren sich gegen die falschen Behauptungen, die über ihren Glauben im Umlauf sind. Durch ein Verfälschen der Lehre wird der Eindruck erweckt, dass der Islam Extremismus und Barbarei vertrete.
Sie sind der Überzeugung, dass Muhammad so wie Jesus ein Prophet Gottes (Allahs) war. Der Ursprung beider Religionen, ebenso wie der des Judentums, liegt bei Abraham. Auch wenn sich die Wege der verschiedenen Religionen in vielen Bereichen unterscheiden, sind sie doch alle von dem einen Gott aufgerufen, in Frieden miteinander zu leben!


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