Religion als Friedensbringer

Die verschiedenen Religionen haben im Laufe der Geschichte zu vielen Unstimmigkeiten, Auswüchsen und Kriegen geführt.
Der Philosoph Ronald Dworkin spricht in seinem Buch „Religion ohne Gott“ von seiner großen Hoffnung die er hegt für eine höhere und tiefere Religiosität. Er appelliert, an die Menschheit, sich zu besinnen!
Das Gefühl von Erhabenheit, dem wir in der Natur begegnen, unsere Ehrfurcht vor dem Schönen, vor etwas das größer ist als wir wohnt hinter diesen Erscheinungen.Und Dworkin meint, egal welcher Religion wir angehören, oder ob wir Atheisten sind, müssen wir doch anerkennen, dass das Universum von einem objektiven Wert durchdrungen ist. Auch Einstein erkannte dies an. Ebenso Kant, der sagte: „ ….der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir…“
Dworkin sieht einen moralischen Auftrag an den Menschen, sein Leben verantwortungsvoll zu führen und das Leben und Wohlergehen anderer zu achten.
Er verlangt einen Grundkonsens, der außerhalb der Religionen steht. Die existenzielle Spannung in der wir als Menschen samt unserer Sterblichkeit stehen, führt dazu, dass wir versuchen uns in der Religion zu schützen und abzusichern.
Dwarkins Hoffnung ist, die Religionen zu einem gemeinsamen, grundlegenden Wertekern zu einen.

Wenn das gelänge, wären wir dem Frieden auf Erden sehr viel näher!


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