Bald aus für Victor Orbán bei der EVP?

Victor Orbáns Partei Fidesz ist Mitglied in der Europäischen Union (EVP). Doch er ist dabei, die anderen Mitglieder dieses Zusammenschlusses der Konservativen gründlich zu verärgern.

Lange zeigten sie Geduld mit ihm. Zeitweise war er gern gesehener Gast der CSU als es Seehofer darum ging, Merkels Flüchtlingspolitik zu verunglimpfen. Aber mit den Großplakaten von Jean-Claude Juncker und George Soros (ein amerikanischer Millionär ungarischer Abstammung) die über all in Budapest aufgehängt wurden, hat er den Bogen überspannt. Der Text darauf suggeriert, Rassismus und Antisemitismus.

Als Mitglied in der EVP gefährdet er mit solchen Statements andere Politiker, besonders CSU Mann Manfred Weber, der seine Kandidatur für Junckers Job angemeldet hat. Nun muss sogar Söder sich von Orbán distanzieren. Dieser peinliche Verwandte muss sich für seine Plakataktion entschuldigen, heißt es. Doch der Mann ist inzwischen nicht nur peinlich, sondern wird für die EVP gefährlich. Jahrelang tolerierte man die Escapaden Orbáns. EVP Präsident Joseph Daul formuliert:“ Victor Orbán hat die Linie überschritten.

Am 20 zigsten März soll abgestimmt werden, ob es so weitergehen darf wie bisher, oder ob man sich von Ungarn trennt. Manfred Weber hat Antisemitismus immer abgelehnt, und darf darum Orbáns Töne nicht dulden. Doch kann er ohne die Untersützung aus Ungarn Kommissionspräsident werden, wenn Orbán tatsächlich geschasst wird?

Wir brauchen in der EU mehr Toleranz und Offenheit und nicht den Nationalismus aus Ungarn. Eine Antwort auf die globalen Herausforderungen unserer Zeit gibt es nur mit einem geeinten Europa.


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