Unruhe beim Roboter Hersteller Kuka in Augsburg

Der Mann, der in der Augsburger Firma Kuka für Unruhe sorgt heißt Andy Gu. Er gibt sich das Image eines freundlichen Asiaten. Doch er ist ein knallharter Manager, der gerade den, bei den Mitarbeitern beliebten   Chef Till Reuter vertrieben hat.                                                                        Der Roboter Hersteller Kuka wurde schon 2016 vom chinesischen Konzern Midea zu 94% übernommen. Damals sagte Herr Gu: „Wir sind als langfristige Investoren gekommen, die die Arbeitsplätze in Augsburg heute und morgen sichern wollen.Wir stehen für eine gute deutsch-chinesische Zusammenarbeit.“

Aber inzwischen beginnen die Kuka Mitarbeiter diese Aussagen für Märchenerzählungen zu halten. Man zweifelt sehr am Wahrheitsgehalt der Worte Andy Gu´s. In seiner Heimat wird gefragt, ob er Kuka nicht viel zu teuer eingekauft hat, denn die sinkenden Gewinne der Firma beunruhigen die Investoren.

Der Konzern Midea  begann einmal ganz klein in einer Werkstatt in der Flaschenverschlüsse produziert wurden. Heute sind in dem Haushaltsgeräte  Riesen 135 00 Mitarbeiter beschäftigt.

Herr Gu, der in den USA Soziologie studierte und einen Doktortitel in Demografie besitzt, arbeitete sich schnell an die Spitze des Konzerns. Heute ist er Vizepräsident und Aufsichtsrats Vorsitzender.  Um dorthin zu gelangen, muss man eine Menge Ellbogen Arbeit leisten. So wie es aussieht,  wird er das auch in Augsburg so weiter machen. Über ihn ist fast nichts Privates zu erfahren. Er ist auch nicht der Typ, der mal durch die Produktionshallen schlendert. Die meisten der Augsburger Mitarbeiter haben ihn noch nie gesehen.

Eine ganz andere Betriebsatmosphäre gab es unter  dem bisherigen Chef Till Reuter. Er beschenkte seine Mitarbeiter zum Abschied, der ihm sichtlich schwer fiel, mit Karten für ein Spiel der Augsburger Panther im Eisstadion.

Für die chinesischen Investoren heißt es wie in den USA „China first!“ Sie sind dabei, sich rund um den Globus die Filetstücke der Wirtschaft, die Bodenschätze und die Ländereien anzueignen.    Von verschiedenen Seiten kommt die Forderung an die Bundesregierung, das heimische                  Know-How besser zu schützen.


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