Ist Trittbrettfahren mit PLEV´s ohne Zukunft?

Ein neuer Trend im Straßenverkehr erregt die Gemüter. Der Handel bietet eine Vielzahl von unterschiedlichen Geräten an, mit denen der Fußgänger sich elektrisch schnell fortbewegen kann. Da gibt es Hoverboards, One Wheel, E-Kickscooter oder den Mini Segway.

In Frankreich und den USA sind sie sehr beliebt und dürfen auf Gehwegen fahren. In Deutschland gibt es sehr zum Kummer vieler Liebhaber dieser  Fortbewegungsmittel Verbote. Sie dürfen nur auf Radwegen oder auf der Straße fahren. Damit werden viele Eltern den Wunsch ihrer Kinder nach den Fahrzeugen nicht erfüllen,  denn es gibt Strafanzeigen und die Polizei ist angewiesen,, die Dinger, die eine Geschwindigkeit von 45 km erreichen können,  aus dem Verkehr zu ziehen.  Im Verkehrsministerium arbeitet man an einer Verordnung, die klar stellen soll, was erlaubt ist und was nicht.

Im Verordnungsentwurf heißt es, dass diese elektrischen Kleinstfahrzeuge höchstens bis 20 km  fahren dürfen und sie müssen eine Versicherungs Plakette sowie einen entsprechenden Führerschein aufweisen. Vorläufig behandelt die Verordnung nur Gefährte mit Lenk oder Haltestangen wie Tretroller.  Hoverboards, Skateboards und Einräder werden nicht thematisiert.  Das hört sich ganz nach deutscher Bürokratie an!

Autokurzfahrten könnte man damit vermeiden argumentieren die Befürworter, den Stadtverkehr entzerren unddie Luft verbessern. Die Verordnung blockiere die zukunftsweisende Mobilität meinen sie.                                                                                                                                         Im Moment wird auf Länderebene  diskutiert, wie man verfahren soll. Der Bundesrat fordert Entscheidungen zu dem Thema seit 2016!

 


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