Energie Management auf bayerisch

Heftige Kritik erntet die bayerische Staatsregierung für ihre verfehlte Energiepolitik von den Gewerkschaften und dem Bund Naturschutz.
Die Versprechungen der Regierung seit 2011 wurden nicht eingehalten. Damals war M. Söder Umweltminister und wollte die Zahl der Windräder vervierfachen!!
Statt dessen gab es die 10H Abstandsregel für Windräder, mit der der Ausbau der Windenergie völlig zum Erliegen kam.
Ebenso fehlen die versprochenen Investitionen in Energieeinsparung, Energieeffizienz sowie Batterie- und Speichertechnologien. Der DGB und BN listet alle diese Versäumnisse akribisch auf. Ein Armutszeugnis für die Umweltpolitik Bayerns.
Eigentlich hatte man ja versprochen, die in Paris vereinbarten Klimaziele zu unterstützen. Klammheimlich verabschiedete sich die Regierung von dem Plan, Bayern zu einem Musterland für erneuerbare Energie zu machen und bei den Fortschritten in der Technologie der bundesweite Anführer zu sein.
Dazu kommt der Ärger der Verbraucher über die Stromkosten. Nach neuesten Erkenntnissen wird der Kunde richtig abgezockt und zwar weniger von den Energiekonzernen sondern in erster Linie vom Staat. 54% des Strompreises bekommt nämlich das Finanzamt! Derzeit sind es 2,05 Cent pro Kilowattstunde. Vom europarechtlich möglichen 0,1 Cent sind wir da weit entfernt!

Produktionskosten,Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelte der Betreiber verwirren den Verbraucher. Er muss diese undurchsichtigen Regeln ja auch nicht verstehen. Hauptsache er zahlt!
Ein großer Anteil sei für den Ausbau der alternativen Energien – die aber- siehe oben- ausgebremst werden. Auch der Bundes Wirtschaftsminister Altmeier kann seine Hände da nicht in Unschuld waschen!


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