Die „Essensretter“ von München

Eine Gruppe von jungen Leuten hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Vernichten von Lebensmitteln zu stoppen oder zu reduzieren.

Laut Statistik wirft jeder von uns 83 kg Lebensmittel jährlich fort. Das sind auf die Bevölkerung umgerechnet 18 Mill. Tonnen. Doch vieles davon wäre noch essbar. Das Verfallsdatum spielt da eine große Rolle, oder die EU Norm oder schlicht das Aussehen. Unsere Auswahl in den Märkten ist enorm und wir wollen nur das Beste kaufen!

Die „Essensretter“ machen sich jeden Abend kurz vor Geschäftsschluss auf den Weg. Zum Beispiel gehen sie zum Viktualien Markt oder zu den Supermärkten und sammeln ein, was ohne ihren Einsatz vernichtet würde. Sie suchen dort sogar in den Tonnen. Entweder nutzen die Ware dann selbst oder verschenken sie. Aber es gibt auch Sammelstellen, die alles weiter verteilen. Nach dieser Methode arbeiten auch die „Tafeln“ in den deutschen Städten.

Unser Konsumverhalten verursacht vielen Menschen ein schlechtes Gewissen. – Bei unseren Großeltern wurde noch jedes Brot mit einem Kreuz gesegnet. Wegwerfen von Essbarem war für sie eine Sünde! Wohl aus diesem Gedanken ist eine Gegenbewegung entstanden. Die Akteure möchten bewusst machen, dass was wir ernten zum Essen bestimmt ist und nicht zum Wegwerfen. Sie wollen ein Hoffnungszeichen setzen gegen Gedankenlosigkeit und Gier mit ihrem Verantwortungsbewußtsein.
Vielleicht kann man auch die vielen Hausfrauen und -männer dazu rechnen, die in diesem Jahr das Einwecken von Obst und Gemüse wiederentdecken. Auch sie leisten einen Beitrag zum Retten von Lebensmitteln.

Wer mehr zum Thema wissen möchte findet im Internet unter „Essensretter“ weitere Informationen.


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