Der Schulranzen der Schulanfänger

In den nächsten Tagen ist Schulbeginn und für viele Kinder der erste Schultag. Dem fiebern sie schon lange entgegen. Die Schulranzen stehen seit Monaten bereit. Großeltern, sowie Tanten und Onkel waren bei der Ausrüstung beteiligt; vor allem beim Füllen der Schultüten.
Doch es wird den Kleinen viel abverlangt. Langes Stillsitzen, wenig Bewegung, das Tragen des schweren Ranzens, sind für den kleinen Körper ungewohnt.

Fachleute weisen darauf hin, dass der Schulranzen nur 10 Prozent des Körpergewichts des Kindes ausmachen soll. Bücher, Hefte, Brotdose und häufig auch noch Turnzeug und Schuhe haben ihr Gewicht. (Darum wird empfohlen, letzteres in einem extra Beutel mitzunehmen).
Schon beim Kauf des Schulranzens muss einiges beachtet werden: eine rutschfeste, ergonomische Form entlastet den Rücken des Kindes. Auf keinen Fall sollte der Ranzen in der Hand getragen werden, sonst wird die Wirbelsäule einseitig belastet.

Die DAK hat festgestellt, dass ein Viertel der Schülerinnen und Schüler über Rückenschmerzen klagen. Das liegt aber nicht nur am Gewicht der Schulranzen und dem vielen Sitzen, sondern auch daran, dass die Kinder sich heute viel zu wenig bewegen.
Bei einer Einschulungsuntersuchung ließ man Kinder auf einem Schwebebalken balancieren. Etwa die Hälfte von ihnen fiel herunter.
Nur wenige Kinder der heutigen Generation schaffen es, auf einen Baum zu klettern. Da war die Generation ihrer Großeltern von einem anderen Kaliber! Sie verbrachten ihre Freizeit meistens draußen. Das war natürlich auch den beengten Wohnverhältnissen geschuldet. Fernseher gab es nicht, die dazu einluden, seine Freizeit sitzend im Haus zu verbringen.

Den Kindern heute fehlen viele motorische Fähigkeiten, die früher selbstverständlich waren. Für einen gesunden Rücken, der auch später dem Erwachsenen keine Probleme bereitet, ist Bewegung unerlässlich.

Egal, was die Kinder tun, ob Seilspringen, Radfahren oder Fußballspielen. Die Hauptsache ist, dass sie sich bewegen!


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