Die Sorge um das Klima

Auf allen Kanälen wird jetzt über den Klimawandel diskutiert. – Tenor ist immer wieder, dass der Verbraucher mit seinem Verhalten Einfluss nehmen kann: Er soll weniger Auto fahren, weniger Fleisch essen, keine Produkte kaufen, die Palmöl enthalten oder unter schlechten Arbeitsbedingungen produzierte Kleidung erwerben. Er soll die Etikette genau studieren ob in seiner Zahnpasta oder seinem Duschgel Mikroplastik enthalten ist.

Doch wessen Aufgabe ist es denn zu verhindern, dass solche Produkte auf den Markt kommen? Wer versäumt es, gute Angebote für preiswertes Reisen mit der Bahn zu schaffen, damit weniger Leute ins Flugzeug steigen?

Da sind doch wohl unsere Politiker gefragt. Aber die klopfen der Industrie nicht auf die Finger, wenn sie uns belügen in Bezug auf die Abgaswerte unseres Fuhrparks!

Der Biobauer, Umweltaktivist und Moderator Max Moor sieht es so: „Verzicht ist falsch! Wir müssen von den Politikern fordern, dass etwas verändert wird!“

Doch die erklären statt dessen, dass die in Paris versprochenen Ziele für den Klimaschutz nicht erreicht werden können.
Es gäbe so viele Möglichkeiten es dennoch zu schaffen. Allein der Ausstieg aus der Braunkohleverfeuerung, so Robert Habeck, Bundesvorsitzender der Grünen, würde die Klimabilanz um vieles verbessern. Weiter fordert er einen Wandel in der Landwirtschaft, weg von den Monokulturen, die die Böden kaputt machen. Die vielen Kühe in der Massentierhaltung produzieren Unmengen des klimaschädlichen Methangases. Ganz abgesehen davon verseuchen wir mit den Ausscheidungen der vielen Rinder und Schweine unsere Böden und das Trinkwasser. Und das alles wird auch noch subventioniert!

50% des EU Haushaltes gehen an die Landwirtschaft.

Jetzt hat die Bundesregierung den Bauern Nothilfen zugesagt. Doch Agrarforscher fordern einen Systemumbau:
Die Auswirkungen des Klimawandels müssen mit diversen Fruchtfolgen gelöst werden. Die jetzt üblichen Monokulturen sind nicht überlebensfähig


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