Al Gore und sein Film „An Inconvenient Sequel“

Mit seinem neuen Dokumentar Film „An Inconvenient Sequel“ will Al Gore Zweifler überzeugen und der Welt aufzeigen, wie dramatisch der Klimawandel sich auswirken wird. Er bietet auch Lösungen an, die uns offen stehen, um die zu erwartenden Katastrophen zu verhindern: „Weltweit könnte alleine der Einsatz von Windenergie den Bedarf der Menschheit 40 Mal abdecken,“ argumentiert er.

Schon 2007 gewann er für seinen ersten Dokumentar Film „ An Inconvenient Truth“ einen Oscar und bekam im selben Jahr den Friedens Nobelpreis. Das Nobel Komitee zeichnete ihn dafür aus, als Einzelperson wie kein anderer über den Klima Wandel informiert zu haben.Al Gore sein Film An Inconvenient Sequel zu Klimawandel

Umweltschützer waren sehr enttäuscht, als Al Gore 2000 die Präsidentschaftswahl nach einem Gerichtsentscheid gegen George Bush verlor. Unter ihm als Präsident hätte es eine andere Umweltpolitik gegeben und mit Sicherheit keinen unsinnigen Irak Krieg!

Im Vorfeld des Pariser Klimagipfels warb Al Gore in verschiedenen Ländern um Zustimmung zu dem Abkommen. Besonders schwierig war es in Indien.

Das Gegenargument des Staatsministers Goyal lautete: “Die USA haben 150 Jahre lang die Atmosphäre verschmutzt. Wenn ihr wollt, dass wir uns an der Säuberungsaktion beteiligen, möchten wir dafür bezahlt werden.“ Nach vielen Gesprächen und Telefonaten gelang es Al Gore Solar City dazu zu bewegen ihr Know How an Indien weiter zu geben, sodaß dort eigene Sonnenkolektoren gebaut werden können. Auch an den Verhandlungen mit der Weltbank war er intensiv beteiligt. Ein Darlehen von 1 Milliarde wurde für das indische Projekt zur Verfügung gestellt

Al Gore fordert jeden Erdenbürger auf, zu kämpfen „als wäre die Welt davon abhängig, denn die Welt ist davon abhängig!“


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