Shoppen im Internet oder vor Ort?

Mit ein paar Klicks kann man seine neue Wintergarderobe schnell und bequem im Internet einkaufen. Die wenigsten Kunden sind sich dabei aber bewusst, wie viele Kilometer ihr Paket auf der Strasse zurück legt und wie viel Verpackung dafür benötigt wird. Verschiedene Initiativen versuchen auf diese Problematik aufmerksam zu machen. Zum Beispiel mit der Aktion „lass deinen Klick in deiner Stadt“. Gefördert wird dies verständlicher Weise von den lokalen Einzelhändlern.
Im Wittelsbacher Land hat die Aktionsgemeinschaft Aichach eine originelle Idee gehabt. Auf dem Stadtplatz, gleich neben dem historischen Rathaus wurde ein großer Drahtcontainer aufgestellt und mit Kartons und Verpackungen bestückt, die durch den Internethandel verursacht wurden.Sogar der Bürgermeister beteiligte sich am Einwerfen der Kartons.
„Wir sind nicht generell gegen das Internet“ so lautet die Presseerklärung dazu, „es ist in vieler Hinsicht unersetzbar. Aber wir möchten, dass unsere Stadt lebendig bleibt. Dazu muss es für die Bürger die Möglichkeit geben, vor Ort alles einzukaufen, was sie brauchen.“
Um bessere Informationen über das Angebot in der Stadt zu bieten, will die Stadt Aichach zusammen mit der Nachbarstadt Schrobenhausen eine Online Plattform schaffen, auf der Händler und Dienstleister aufgelistet werden und sich darstellen können. Hilfe für dieses Projekt bekommen sie von der Uni Augsburg.
Es gibt viele Trends für einen umweltfreundlichen Einkauf. In mehreren Städten haben sich neuerdings „Unverpackt“ Läden etabliert. Sie bieten ihre Ware ohne Verpackung an, wie früher die Tante Emma Läden. Die Geschäfte freuen sich über einen lebhaften Zuspruch. Jeder Kunde bringt seine Taschen und Behälter mit, und hilft so, den ökologischen Fußabdruck zu verringern!


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