Der Papst in Polen

Die Menschen in Polen haben eine besondere Bindung an die katholische Kirche. 95 % der Bevölkerung gehören diesem Glauben an. Karol Wojtyla, der frühere polnisch stämmige Papst, wird hier hoch verehrt!
Mit Begeisterung wurde der Besuch des jetzigen Papstes, Johannes Paul II aufgenommen. Er besuchte den Marien Wallfahrtsort Tschenstochau, wo die schwarze Madonna verehrt wird.
Franziskus spricht den Menschen Mut zu: „Fürchtet euch nicht“, so wie es vor ihm auch Johannes Paul II zu ihnen sagte.
Nur haben auch in Polen die Attentate der letzten Wochen und Monate viele Gläubige verunsichert. Auf die zweifelnden Fragen antwortet der Papst: „Frieden baut Brücken, der Hass baut Mauern!“ Er fordert alle Zuhörer auf, barmherzig zu sein, Flüchtlinge aufzunehmen und den Armen zu helfen.
Höhepunkt seines Besuchs in Polen war der Weltjugendtag in Krakau. Bei herrlichem Wetter wurde die Messe im Freien gefeiert. Fahnen schwingende, singende junge Leute prägten das Bild. 1,5 Millionen waren aus aller Welt angereist.
Papst Johannes forderte sie auf, „nicht nur um sich selbst zu kreisen!“ „Gott ist es egal welches Kleid du trägst und welches Handy du benutzt“ sagte er. „Unter all den Kontakten und Chats des Alltags sollte an erster Stelle der goldene Faden des Gebetes stehen“ so Johannes Paul II. Er forderte die Jugend auf, ihre Zeit nicht auf dem Sofa oder am Computer zu verbringen. „Wir sind nicht auf die Welt gekommen, um vor uns hinzuvegetieren, sondern um Spuren zu hinterlassen“
Er ermutigte die polnischen Gläubigen sich gegen Fremdenfeindlichkeit zu stellen: „Christen sollten an eine neue Menschheit glauben, die Hass zwischen den Völkern nicht annimmt“
Bei seinem Besuch in Auschwitz verbrachte er lange Zeit schweigend und betend. „In vielen Teilen der Welt passieren dieselben Dinge noch immer, die Grausamkeiten haben nicht aufgehört.“


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