Der Abgasskandal

Der Abgas Skandal macht der deutschen Automobil Industrie schwer zu schaffen! Jetzt zeigt sich, dass nicht nur VW betroffen ist. Bis auf BMW haben alle Hersteller gemogelt. Begünstigt wurden sie durch ihre politischen Sympathisanten, die bei den Abgastests gerne mal die Augen zudrückten. Keine Branche in Deutschland wird so begünstigt wie die Autoindustrie, denn Jeder 7. Arbeitsplatz hängt von ihr ab, und diese Wähler will man ja nicht verprellen!

Das haben die amerikanischen Produzenten zu nutzen gewusst und treiben die Deutschen vor sich her. Sie profitieren von dem Skandal, den VW und Daimler selbst verschuldet haben. Diese Konzerne haben es verstanden, immer wieder Politiker auf ihre Seite zu ziehen, um niedrige Abgas- Kontrollwerte durchzusetzen. Die Nähe zwischen der Autoindustrie und den großen Parteien ist aber gefährlich! Weder der Bundeskanzler Kohl, noch sein Nachfolger Schröder oder Angela Merkel haben der Autolobby Paroli geboten!
Finanziell schwer getroffen sind VW, Audi, Porsche, Opel und Mercedes . Insgesamt sollen 630 000 Diesel Fahrzeuge in die Werkstätten beordert werden. Besonders VW hat dadurch eine Minusbilanz von 1,6 Milliarden.

Die von Verkehrsminister Dobrindt geforderten Kontrollen werden aber von Fachleuten als unzureichend kritisiert. Greenpeace fordert: „Deutschland braucht nicht nur legale Autos, sondern saubere Autos!“ denn es gibt wieder zu viele Hintertüren. So sind bis 2020 Übergangszeiten vorgesehen, in denen Dieselautos mehr als doppelt so viele Abgase ausstoßen dürfen wie im Labor. Und der Umweltexperte und Autotester Axel Friedrich meint: die Tricks der Hersteller sind nicht alle abgedeckt. „Es ist nur die Spitze des Eisberges, wir haben noch viel unter Wasser!“
Wer weiß, was da noch alles zu Tage befördert wird!? Sogar der ADAC fordert die Politik auf, die Verwirrung der Verbraucher zu beseitigen.
Die Tatsache, dass Stuttgart seine Innenstadt kürzlich sperren musste, weil die Grenzwerte überschritten waren, spricht Bände!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.