Glyphosat im bayerischen Bier!

Eine Meldung schreckt die bayerischen Biertrinker auf: In ihrem geliebten Bier wird Glyphosat gefunden! Ja, wie kann denn das sein? Es gibt doch das bayerische Reinheitsgebot für den Gerstensaft!Und in diesem Jahr feiern die Brauereien noch dazu das 500 jährige Jubiläum des Reinheitsgebotes!
Wie kommt diese Chemikalie in das Bier? Die Braugerste und der Hopfen werden damit besprüht. Und was kann man dagegen tun? Vielleicht die Grenzwerte der Situation anpassen? Das ist ja häufig die Lösung der Entscheidungsträger in solchen Situationen.
Die Brauereien wollen jetzt die Auswahl der Lieferanten und Rohstoffe genau überprüfen, denn Glyphosat wird von der Weltgesundheitsorganisation als „wahrscheinlich krebserregend“ und „erbgutschädigend“ eingestuft.Es findet sich nicht nur im Bier. Es ist ein Totalherbizid, das z.B. auch als „Roundup“ im „Hausgebrauch“ im Garten verwendet wird. Bei jedem von uns ist es im Urin nachweisbar, so die Tierärztin Dr.Monika Krüger. – Ein dänischer Ferkelerzeuger schickte ihr kürzlich 38 tote Ferkel tiefgefroren. Die Tiere hatten z.T. keine Forderfüße, ein Loch im Kopf oder nur ein Auge. Sie alle waren qualvoll nach der Geburt gestorben.Eines hatten sie gemeinsam: die Glyphosatwerte in den Organen lagen zwischen 7,7 und 9,9 Nanogramm pro Gramm Gewebeprobe. Die Chemikalie hatte die Muttersau mit ihrer Nahrung aufgenommen.
Im Ackerboden tötet das Glyphosat wichtige positive Bakterien ab, sodass giftige Pilze und Sporen die Pflanzen angreifen können. Darauf folgt dann der Einsatz von pilztötenden Spritzmitteln, ein Kreislauf, der sich gegenseitig verstärkt.
Es bestehen große Befürchtungen, dass mit der Einführung des TTIP sich die Situation noch verschlechtern wird.
Ein weiterer Tierarzt warnt: “ Die Zukunft der Menschheit liegt in 8 cm Ackerkrume. Wenn wir sie zerstören……“

Aber was ist die Reaktion der Politiker fragen sich die Bürger? Auf EU Ebene wird demnächst über eine Zulassungsverlängerung entschieden. Die Grünen im Bundestag versuchten mit einem Antrag die Zustimmung zu einer voreiligen Neuzulassung von Glyphosat zu verhindern. Eine Mehrheit von 446 Abgeordneten stimmte dagegen, nur 117 dafür.
– Welche Lobby steht wohl dahinter, fragt sich der deutsche Michel??!!


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