„Deichkind“ feiert mit 8000 Fans in der Schwabenhalle

Sie haben ihr Versprechen erfüllt: Sie wollten mit allen feiern, egal welcher Hautfarbe. Sie ermöglichten zahlreichen Flüchtlingen bei ihrem Konzert dabei zu sein. „No racism, no sexism“ steht auf der Flagge mit der sie auftreten.
Wie schon so oft bei dieser Gruppe dominierten blinkende Pyramiden die Show. Dazu läuft auf einer Leinwand eine Art Doku ab, die Polarwüsten und Tiere zeigt, gefolgt von Flitzern und mit Cyber Outfits und Müllsäcken verkleidete Menschen.
Masken und Verkleidungen sind das Markenzeichen dieser Band. „Ein bisschen Größenwahn kann nicht schaden“ sangen sie dazu.
Lange große Silhouetten, die wie Wolkenkratzer wirken, bewegen sich den ganzen Abend über Bühne und Zuschauerraum. Sie wechseln Farbe und Formen so wie die Mitglieder der Gruppe die Kostüme.
Immer wieder sind die Fans begeistert von dieser wilden, verrückten Aufmachung, aber besonders Crowdsurfing im Planschbecken und silberglänzende Luftballons im Leider-Geil-Schriftzug gefallen.
Das Finale im typischen Superlativ der Deichkinder forderte die Tanzenden bis an ihre Grenzen. Zu den Songs „Limit“, „Arbeit nervt“ und „Remmidemmi“ mochte keiner der Zuhörer still stehen!
Während die Show mit einem treibenden Elektro begann feuerte am Ende der Hip-Hop alle an.


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